Luxemburger Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime

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„… des nachts tat mein Magen mir weh vor lauter Hunger u. Kälte.“

– Luxemburger Frauen im Widerstand gegen das NS-Regime

Der Vortrag thematisiert die zentrale Rolle der Luxemburger Frauen in der Resistenz und die Rolle, die sie unter den veränderten Bedingungen des Krieges einnahmen. Viele nutzten ihre weibliche Rolle, um schwierige Aktionen durchführen zu können wie beispielsweise das Verstecken und Versorgen von Refraktären, das Auskundschaften von Fluchtwegen, die Organisation von Nahrungsmitteln, das Besorgen von Informationen, Geld, gefälschten Papieren und Waffen, das Verteilen von illegalen Druckschriften und anderes mehr. Damit sind sie große Risiken eingegangen und haben ihr eigenes Leben und das ihrer Familien in Gefahr gebracht. Viele von ihnen sind in Gefängnisse und Konzentrationslager deportiert worden. Allein im KZ Ravensbrück, jenem größten, nördlich von Berlin gelegenen, eigens für Frauen eingerichteten Lager, waren über 200 Luxemburger Frauen inhaftiert.

Dauer: ca. 2 Stunden

Kosten: je nach Aufwand und Teilnehmerzahl