„Hier wurden wir nicht mehr registriert, hier waren wir nur mehr zum Sterben.“ – Lesung aus den biographischen Zeugnissen von Madeleine Weis-Bauler und Yvonne Useldinger. Zwei Luxemburger Frauenschicksale im 2. Weltkrieg

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Der Widerstand von Frauen gegen die Besetzung Luxemburgs durch das NS-Regime wurde lange Zeit viel zu wenig wahrgenommen und in seiner Bedeutung oft unterschätzt. Dabei haben Frauen in der Luxemburger Resistenz eine wesentliche Rolle gespielt, weil sie in vielen Fällen erst die Voraussetzungen schufen, unter denen Widerstand möglich werden konnte.

Diese Lesung ist ein Hommage an die beiden Luxemburger Widerstandskämpferinnen Madeleine Weis-Bauler (1921-2014) und Yvonne Useldinger (1921-2009), die nach ihrer Verhaftung in zahlreiche Gefängnisse und Konzentrationslager verschleppt wurden.

Gestaltet wird die Lesung von Melanie Noesen und Dr. Kathrin Meß. Sie kann auf Wunsch mit musikalischer Begleitung durchgeführt werden.

Dauer: ca. 2-3 Stunden

Kosten auf Anfrage